Bücher · Jugendbuch · Reihen · Rezensionen

Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater (Rezension)

Hallo meine Lieben! 🙂

Ich hab Anfang September „Wen der Rabe ruft“ beendet, welches ich schon einmal gelesen habe. Jedoch war das schon ein paar Jahre her, trotzdem konnte ich mich noch an einige Dinge erinnern und es hat mir wieder sehr gut gefallen! Kennt ihr das Buch? Wie hat es euch gefallen? Ganz viel Spaß beim Lesen der Rezension! 🙂

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Titel: Wen der Rabe ruft (Originaltitel: The Raven Boys)
Autor: Maggie Stiefvater
Verlag: Script 5
Seitenzahl: 464 Seiten
ISBN: 978-3-8390-0153-0
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Erscheinungsdatum: 09.10.2013
Preis: 18,95€

Inhalt

Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.
Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?

Meine Meinung

Diese Reihe will ich schon seit Jahren lesen, aber es hat sich irgendwie immer etwas anderes dazwischen geschlichen. Auch wenn ich den ersten Band vor ein paar Jahren schon einmal gelesen habe, habe ich ihn jetzt noch einmal gelesen, damit ich mich wieder an die gesamte Geschichte erinnern kann und gut rein finde.
Der Einstieg in den Roman ist mir sehr leicht gefallen. Das liegt vor allem an den meist relativ kurzen Kapiteln, die fast immer sehr offen Enden. Deswegen war es für mich manchmal fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Aber was auch dazu beigetragen hat, war der tolle Schreibstil der Autorin. Maggie Stiefvater hat einen unglaublich poetischen und magischen Schreibstil. Sie nutzt so bildliche Umschreibungen, dass man sich als Leser alles genau vorstellen kann und es einem sehr leicht fällt in der Geschichte einzutauchen. Die Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch die Handlung relativ schnell voran schreitet und man die vielen unterschiedlichen Charaktere sehr gut kennen lernen kann.
Blue und die vier Raven Boys waren mir alle extrem sympathisch und ich wäre unglaublich gerne selbst ein Teil von dieser Gruppe. Man hat Einblicke in die unterschiedlichen Lebensumstände der Charaktere bekommen, wobei aber auch nie zu viel vorweg genommen wird. Und obwohl so viele verschiedene Personen im Buch vorkommen, habe ich immer der Überblick behalten können. Außerdem waren alle extrem gut ausgearbeitet und man konnte die Handlungen von ihnen vollkommen nachvollziehen. Vor allem Gansey hat es mir angetan, aber auch die anderen waren richtig toll.
Die Geschichte war unglaublich interessant und für ein Jugendbuch mal was ganz anderes. Es hat sich nicht so sehr an den häufig in solchen Büchern vorkommenden Klischees festgehalten und es war ein etwas anderes Lesevergnügen. Ich habe vorher noch nix vergleichbares gelesen und vor allem das Ganze Wahrsagen Thema war einzigartig. Es war ein wirkliches Abenteuer, alles über die Ley-Linien und das darum herum zu erfahren. Auch wenn es am Anfang eher langsamer voran ging, hat es mir sehr viel Spaß gemacht und auch das Ende war wirklich gelungen.

Fazit

Jeder der mal ein etwas anderes Jugendbuch lesen möchte und solche magischen Elemente, wie Wahrsagen, interessant findet, sollte sich die Bücher mal genauer angucken. Die Geschichte der Raven Boys und Blue hat mir sehr gefallen und ich werde in nächster Zeit auf jeden Fall Band 2 lesen.

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Reviews · Serien

Sherlock (Review)

Hallo meine Lieben! 🙂

Heute kommt meine erste Review zu einer Serie online und dafür habe ich mir eine meiner neuen Lieblingsserien ausgesucht. Falls ihr Sherlock auch schon geschaut habt, würde mich natürlich sehr interessieren, wie euch die Serie gefallen hat. Vielleicht rege ich ja auch den ein oder anderen dazu an, es auch mal mit der Serie zu versuchen. Auf jeden Fall wünsche ich euch erst einmal viel Spaß beim Lesen! 🙂

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Titel: Sherlock
Genre: Krimi, Drama
Produktionsland: Vereinigtes Königreich
Produktion: Steven Moffat, Mark Gatiss
Produktionsunternehmen: BBC
Staffeln: 4
Episoden + Länge: 13 je 90 Minuten
Erstausstrahlung (DE): 24. Juli 2011

Inhalt

Sherlock Holmes ist ein beratender Privatdetektiv mit bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, der zusammen mit dem ehemaligen Militärarzt Dr. John Watson eine WG in der Londoner Baker Street 221B gründet. Kurze Zeit später ermitteln sie in ihrem ersten gemeinsamen Fall und stehen den Ermittlern von New Scotland Yard, insbesondere Detective Inspector Lestrade, mit Rat und Tat zur Seite. Sehr zum Leidwesen von Sherlock schreibt John viele der bearbeiteten Fälle nieder und veröffentlicht diese in seinem Blog. Durch die Steigerung von Sherlocks Popularität werden vermehrt private Klienten auf ihn aufmerksam.

Meine Meinung

Ich habe schon öfters mal von der Serie Sherlock gehört und hatte auch immer vor, sie irgendwann einmal anzufangen. Irgendwie habe ich das dann aber nie getan. Seit ein paar Monaten haben mein Freund und ich jetzt Netflix und dort ist die Serie erhältlich. Mein Freund hatte die Serie schon einmal angefangen und hat mich dann dazu gedrängt, es zusammen zu schauen. Und Gott sei Dank haben wir das getan!
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil Sherlock einfach grandios ist und eine der besten Serien, die ich je geguckt habe.

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Quelle

Allein die Idee finde ich super. Sherlock basiert auf den Bücher von Sir Arthur Conan Doyle aus dem 19. Jahrhundert, jedoch spielt sich die Geschichte hierbei zu unserer Zeit, im modernen London, ab. Das gibt dem Ganzen einen ganz besonderen Flair und ich habe es geliebt, mit Sherlock und Watson, London noch einmal ganz neu zu entdecken. Ich habe bisher noch keine andere Adaption von Sherlock Holmes gesehen bzw auch nicht die Bücher gelesen, aber ich finde das die Geschichte super ins 21. Jahrhundert übertragen wurde.
Die Kameraführung und die Bilder in der Serie sind unglaublich gut. Ich habe seit langem nicht so eine gut produzierte Tv-Produktion gesehen, sei es nun auf Filme oder Serien bezogen. Es wurde mit so viel Liebe und Detailtreue gearbeitet, da hat es mir manchmal wirklich die Sprache verschlagen.
Genauso toll ist auch die Musik. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich mir den Soundtrack zur Serie anhöre, vor allem den von Staffel 4.
Die Geschichte, die in den 13 Episoden erzählt wird, ist extrem spannend. Ich hätte am liebsten noch mal das doppelte an Folgen gehabt, weil ich einfach nicht wollte, dass die Serie zu Ende geht und ich hoffe sehnsüchtig, dass es irgendwann noch weiter geht. In jeder Episode wird ein Fall gelöst, der abstruser und interessanter nicht sein könnte. Es gab so viele Überraschungen und Dinge mit denen ich nie gerechnet hätte und oft saß ich auch mit einem Fragezeichen im Kopf vorm Fernsehen. Doch im Vordergrund standen auch immer die Beziehungen zwischen den Charakteren.
Womit ich jetzt zu dem besten Teil der ganzen Serie komme – die Charaktere und Schauspieler. Was die Schauspieler hier gezeigt haben, ist einfach der Hammer. Anders kann ich das nicht sagen. Da wäre einmal Benedict Cumberbatch, der den Sherlock überragend dargestellt hat. Diese Arroganz, Selbstverliebtheit und Ignoranz gegenüber Mitmenschen habe ich ihm in jeder Sekunde abgekauft. Er sagt selbst von sich, dass er ein hochfunktionaler Soziopath ist und das ist er auch auf den ersten Blick nur. Er ist unsympathisch, eingebildet und zeigt keinerlei Gefühle. Aber hinter dem ganzen steckt auch eine Person, der seine Freunde über alles liebt und alles für sie machen würde. Natürlich ist er auch unglaublich intelligent, wovon man als „normaler“ Bürger wahrscheinlich nie etwas verstehen würde. Aber das wird in der Serie so gut dargestellt, vor allem auch visuell, dass man mitkommt und seine Gedankengänge nachvollziehen kann. Ich habe bei jedem Fall mitgefiebert und versucht ihn zu lösen, was aber meistens sowieso falsch wahr. Benedict Cumberbatch hat mit dieser Rolle mein Herz erobert und ich werde mir auf jeden Fall mehr von diesem grandiosen Schauspieler ansehen.
Dann darf natürlich John Watson, der von Martin Freeman verkörpert wird, nicht fehlen. Ihn kannte ich schon aus den Hobbit Filmen, wo er, meiner Meinung nach, auch schon sehr gut war. Und auch in Sherlock hat er mich nicht enttäuscht. Die schauspielerischen Leistungen waren einfach perfekt und er hat John auf eine interessante, mitfühlende, kluge und emotionale Art und Weise gespielt, wie es, glaube ich, kaum jemand schaffen würde. Er ist an sich das komplette Gegenteil von Sherlock und trotzdem entsteht eine so innige Freundschaft zwischen den beiden, die mich absolut begeistert hat.

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Quelle

Auch die anderen Charaktere, wie Lestrate, Molly, Mrs. Hudson oder Mycroft waren perfekt umgesetzt und ich habe jeden einzelnen von ihnen ins Herz geschlossen. Aber mein ganz großer Favorit, neben Cumberbatch als Sherlock, war eindeutig Jim Moriarty, verkörpert von Andrew Scott. Diese Figur hat einfach alles übertroffen. Meiner Meinung nach ist Moriarty eine der besten Bösewichte in unserer Filmgeschichte. Das liegt einmal an seinem Charakter, weil er einfach so unglaublich intelligent, aber auch arrogant, einfallsreich und brillant ist. Und zweitens liegt es an der Darstellung durch Andrew Scott. Ich habe lange nicht so eine talentierten Schauspieler gesehen, der allein durch seine Gesichtsausdrücke so viele verschiedene Emotionen zum Ausdruck bringen kann. Er hat seine Rolle unfassbar gut umgesetzt und er konnte mich mit jeder Geste, jedem Satz und seiner ganzen Art sowas von überzeugen. (Und können wir kurz darüber reden, wie schön dieser Mann ist?!)

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Quelle

Das wunderbare an der Serie ist auch, dass sie nicht nur ernst und analytisch ist, sondern auch extrem lustig. Manche Aussagen der Charaktere triefen nur so vor Ironie und Sarkasmus. Ich saß sogar einige Male da und musste Pause drücken, weil ich so lachen musste. Daneben war es aber auch in einigen Szenen unglaublich traurig und emotional, dass ich nicht aufhören konnte zu weinen. Hier wurde einfach alles vereint und das hat es zu einem purem Seriengenuss für mich gemacht.

Fazit

Ich glaube, jeder der sich das jetzt bis zum Schluss durchgelesen hat, hat gemerkt, wie sehr ich von dieser Serie begeistert bin. Sie war von der ersten Folge an einfach großartig und jeder der sie nicht anschaut, verpasst was. Sherlock gehört, seitdem ich sie geguckt habe, definitiv zu einer neuen Lieblingsserie von mir und ich könnte wahrscheinlich noch stundenlang davon reden. Ich werde sie mir in Zukunft auf jeden Fall noch öfters anschauen. Eine ganz klare Empfehlung von mir und ich würde ihr noch viel mehr Sterne geben, wenn ich könnte.

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Bücher · Gedichte · Rezensionen

About falling in love & falling apart von Alaska Schuele (Rezension)

Hallo meine Lieben! 🙂

Ich habe vor Kurzem mein erstes Poetry Buch gelesen, welches mir richtig gut gefallen hat. In nächster Zeit wird es dazu auch eine Verlosung auf meinem Instagram Account geben, also schaut da auch immer mal wieder vorbei. Jetzt aber erst einmal viel Spaß beim Lesen. 🙂

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Titel: About falling in love and falling apart
Autor: Alaska Schuele
Verlag: epubli
Seitenzahl: 116 Seiten
ISBN: 978-3745080629
Erscheinungsdatum: 12.01.2018
Preis: 11,99€

Inhalt

this poetry book collects four years of falling in love and falling apart and the authors best attempts of healing which she’s doing, slowly.
about falling in love and falling apart by the 19 year old poet Alaska Schuele will take the reader through a raw, rough and sorrowful journey of every ounce of bitterness, heartbreak, solitude and mental illness, but also to the path of growth and healing as well as some kind of drowning in love and cheap red wine.
dieses englische poesiebuch von Alaska Schuele thematisiert sowohl das betrunkene glücksgefühl der liebe als auch die bitterkeit und hoffnungslosigkeit des lebens und dennoch die klarheit, dass der kampf, die zerbrochenen stücke wieder zusammenzusetzen nicht umsonst ist.

Meine Meinung

Auf das Buch bin ich durch die Autorin selbst aufmerksam geworden. Ich „kenne“ Alaska schon einige Jahre. Entdeckt habe ich sie auf Ask.fm, vielleicht kennt das ja jemand von euch noch. Nach einiger Zeit habe ich dann auch angefangen ihr auf Instagram zu folgen, weil sie eine unglaublich starke und inspirierende Persönlichkeit ist.
Und genau das spiegelt sich auch in ihrem Buch wider.
Ich habe mich vorher ehrlich gesagt nie wirklich mit Gedichten auseinandergesetzt. Natürlich habe ich öfter mal auf Instagram „Milk & Honey“ von Rupi Kaur gesehen, wollte es aber nie unbedingt haben. Als ich dann aber mitbekommen habe, dass Alaska ein Buch mit Gedichten geschrieben hat, dachte ich mir, ich probiere das einfach mal aus. Und es hat sich wirklich gelohnt.
Erst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover unglaublich schön finde und es meiner Meinung nach auch sehr gut zum Inhalt der Gedichte passt. Man erkennt einfach schon auf der Aufmachung des Buches, wie viel Liebe hinein gesteckt wurde.
Der Schreibstil hat mich sehr begeistert. Er war sehr emotional und poetisch geschrieben, aber nicht so, wie man das von „normalen“ Gedichten kennt. Ich hatte eher das Gefühl, als würde die Autorin mit ihren Worten direkt in einen hinein blicken. Auch wenn sie ihre Gedanken und Erfahrungen wiedergibt, fühlt es sich doch sehr nah an und ich musste oft über Dinge in meinem Leben nachdenken.
Der Inhalt der Gedichte hat mich sehr bewegt und ich musste mir auch ein paar mal die Tränen verkneifen, weil ich so mitgenommen war. Auch wenn es einzelne Gedichte sind, erzählt das Ganze doch eine zusammenhängende Geschichte, jedenfalls hatte ich das Gefühl. Ich habe während des Lesens mitgefühlt und war total gefesselt. Die Autorin bringt ihre Emotionen und Gefühle extrem gut rüber. Sie kann sehr gut mit ihren Worten spielen, aber trotzdem versteht man immer, worauf sie hinaus will.
Was man noch wissen sollte, bevor man sich das Buch kauft ist, dass es zum Großteil auf Englisch ist. Für mich war das aber überhaupt kein Problem und ich denke mit ein paar Grundkenntnissen, ist das auch vollkommen machbar.

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Fazit

Die Autorin schafft es ihre Emotionen zu vermitteln, eine zum nachdenken zu bewegen und trotzdem gibt sie Hoffnung mit ihren Worten. Ich kann ihr Buch wirklich nur empfehlen und ich habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Falls ihr euch das Buch bestellen wollt, müsst ihr mit einer längeren Lieferzeit rechnen, da es ein „Print on Demand“ Buch ist, das heißt, es wird erst nach der Bestellung gedruckt.

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Bücher · Fantasy · Reihen · Rezensionen

Falling Kingdoms 4 von Morgan Rhodes (Rezension)

Hallo meine Lieben! 🙂

Ich habe in den letzten Tagen den vierten Band von Falling Kingdoms verschlungen, weshalb heute eine Rezension dazu folgt. Das Buch habe ich kostenfrei vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Es handelt sich hierbei um einen Folgeband einer Reihe. Falls ihr noch nicht die ersten drei Bände gelesen habt und nicht wollt, dass euch Informationen vorweggenommen werden, lest lieber nicht weiter. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen! 🙂

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Titel: Falling Kingdoms – Eisige Gezeiten  (Originaltitel: Frozen Tides)
Autor: Morgan Rhodes
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenzahl: 512 Seiten
ISBN: 978-3-442-48640-3
Erscheinungsdatum: 18.09.2017
Preis: 9,99€

Inhalt

Im Reich des Westens ist die junge Cleo aus dem besiegten Hause Auranos in der Ehe mit Prinz Magnus gefangen. Der Hass zwischen ihren Familien sitzt so tief, dass keiner von beiden sich eingestehen will, was sie wirklich füreinander empfinden. Doch Cleo fühlt sich auch zu dem kämpferischen Jonas von Paelsia hingezogen, der an nichts anderes mehr denken kann, als sie zu befreien. Derweil greift jenseits der Silbernen See eine gefährliche Macht nach der uralten Magie der Elemente, um die Herrschaft über alle Reiche an sich zu reißen. Nur ein Bündnis zwischen Magnus, Cleo und Jonas könnte die Gefahr noch abwehren.

Meine Meinung

Ich habe vor ein paar Jahren, die ersten drei Bände der Falling Kingdoms Reihe relativ schnell hintereinanderweg gelesen. Deswegen war ich anfangs etwas unsicher, dass ich mich wieder an die Geschichte erinnern kann. Ich habe mir deshalb vor dem Lesen noch einmal eine kleine Zusammenfassung vom dritten Band durchgelesen. Aber ich muss auch sagen, meine Bedenken waren völlig grundlos. Ich bin super wieder in die Story rein gekommen und hab keine 10 Seiten gebraucht um mir wieder alles ins Gedächtnis zu rufen.
Wie schon in den Vorgängern erlebt man das Buch wieder aus vielen verschiedenen Perspektiven. Dabei bilden sich natürlich immer Lieblingsperspektiven, (ich sage nur Magnus) aber trotzdem sind die anderen nicht langweilig. Es kommen auch wieder neue Perspektiven dazu, was ich immer richtig interessant finde, weil man da die Geschichte noch einmal anders erlebt.
Die Charaktere sind alle extrem vielschichtig und komplex, obwohl es so viele verschiedene sind. Manche Personen rücken in den Vordergrund, die vorher eher kleinere Rollen inne hatten. Andere wiederum rücken wieder in den Hintergrund, aber werden trotzdem noch in die Geschichte einbezogen. Es gibt keinen Charakter den man nur liebt oder nur hasst. Irgendwie ist das immer so ein Zwischending und das ist so interessant und spannend. Vor allem die Charakterentwicklungen begeistern mich sehr. Allein die Wandlung von Lucia ist sehr krass und ich war manchmal sehr schockiert wie sie sich verhalten hat.
Das Buch war wieder ein richtiger Pageturner. Obwohl es knapp 500 Seiten sind, hat man das Gefühl, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Ich habe es glaube innerhalb von 4 Tagen gelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Die Kapitel enden fast immer mit einem Cliffhanger, weshalb es noch schwerer ist, mit dem Lesen aufzuhören. Und auch der Schreibstil hat mir wieder sehr gefallen.
Die Geschichte knüpft nahtlos an Band drei an und von Anfang an wird wieder Spannung aufgebaut. Im Buch gab es für mich keine Stellen die langweilig waren oder sich irgendwie in die Länge gezogen haben. Immer wieder ist irgendetwas passiert und es gab wieder viele Momente die mich extrem überrascht haben. Man erfährt wieder sehr viel mehr von den Wächtern und der Elementarmagie, was unglaublich interessant ist. Aber auch die anderen Geschehnisse haben mich begeistert und immer wieder aufs Neue über die Fantasie der Autorin staunen lassen.
Die Welt, die in den Büchern erschaffen wurde, ist so vielfältig und gut durchdacht. Alles was passiert ist wichtig und trägt zur Geschichte bei. Die Reihe ist vollgepackt mit Verrat, Liebe, Intrigen und allem was zu einer guten Fantasy Geschichte dazugehört.

Fazit

Falling Kingdoms gehört zu den besten Fantasyreihen die ich bisher gelesen habe. Allein schon wegen den Charakteren lohnt es sich die Bücher zu lesen. Ich denke, dass jeder Fantasyliebhaber hier auf seine Kosten kommt. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass sich die Bücher auch für Einsteiger in dieses Genre eignen, da es sich so gut lesen lässt. Ich hoffe sehr, dass nicht wieder so eine lange Zeit vergeht, bis der 5. Band auf Deutsch erscheint, da ich nach diesem Ende unbedingt wissen muss, wie es weiter geht.

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Bücher · Lesemonat

Lesemonat Januar 2018

Hallo meine Lieben! 🙂

Heute ist es endlich soweit – mein Lesemonat aus dem Januar geht online. Ich weiß, es ist schon wieder Mitte Februar und das Ganze kommt etwas spät, aber ich wollte es auch nicht auslassen. Der Start in mein Lesejahr war meiner Meinung nach richtig gut. Ich habe es trotz Prüfungsstress geschafft, fünf Bücher zu beenden. Außerdem hatte ich auch noch zwei andere Bücher angefangen, die seht ihr dann aber erst in meinen Februar Lesemonat, weil ich sie noch nicht im Januar beendet hatte. Vielleicht kennt ihr ja das ein oder andere Buch, wenn ja, sagt mir gerne wieder, wie ihr sie fandet. 🙂

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Bird & Sword von Amy Harmon: Das Buch habe ich kurz vor Silvester angefangen zu lesen und hatte es dann am 2. oder 3. Januar schon fertig. Weil die Geschichte und der Schreibstil mir sehr gefallen hat, habe ich es so schnell gelesen. Wenn ihr noch mehr dazu wissen wollt, was mich so begeistert hat an dem Roman, dann schaut doch gerne mal bei meiner Rezension darüber vorbei.

Lord of Shadows von Cassandra Clare: Ich liebe die Bücher von Cassandra Clare und vor mehreren Jahren habe ich angefangen, ihre Schattenjäger Bücher lesen. Bisher habe ich auch jedes Buch von ihr, welches auf Deutsch erschienen ist, gelesen. Deswegen war ich extrem glücklich, zum Geburtstag endlich den zweiten Band von „Die dunklen Mächte“ zu bekommen. Das war Ende Oktober. Ich habe dann zwar auch gleich angefangen ihn zu lesen, aber habe einfach ewig dafür gebraucht, weil ich kaum Zeit hatte. Außerdem wollte ich nicht, dass das Buch schon wieder zu Ende ist. Kennt ihr das auch? Jedenfalls habe ich es im Januar dann endlich beendet und oh mein Gott. Was soll ich noch dazu sagen? Es war wieder ein Lesevergnügen vom Allerfeinsten. Ich kann euch die Bücher von den Schattenjägern wirklich nur ans Herz legen und ich bin so unglaublich gespannt auf Band drei.

Berühre mich. Nicht von Laura Kneidl: Auch hierzu habe ich schon eine Rezension verfasst. Das Buch habe ich mit einer anderen Bookstagrammerin zusammen gelesen und es hat uns beiden extrem gut gefallen. Es war für ein New Adult Roman einfach mal etwas ganz anderes, weil es nicht so klischeehaft war, wie andere Bücher aus dem Genre. Ich werde diesen Monat auch den zweiten Band zusammen mit ein paar lieben Bookstagram Mädels lesen und ich freue mich schon total darauf.

Die Gabe der Auserwählten von Mary E. Pearson: Ich kann immer wieder nur sagen, das der erste Teil der Reihe, „Der Kuss der Lüge“, eines meiner absoluten Highlights 2017 war. Der zweite Band hatte mich dann leider ein wenig enttäuscht und auch der dritte kam nicht an Band 1 heran. Trotzdem hat es mir gut gefallen, weil ich die Charaktere einfach sehr mag. Das Aufsplitten vom letzten Band in zwei Teile, war glaube etwas ungünstig und ich hätte lieber alles auf einmal gelesen, auch wenn es dann ein wenig länger gewesen wäre. Ich freue aber auf jeden Fall auf den letzten Band, der ja schon im März erscheint.

Der schwarze Thron – Die Schwestern von Kendare Blake: Ich bin ein großer Fantasy bzw High Fantasy Fan und lese unglaublich gerne Bücher aus diesem Genre. Deswegen hat mich dieses Buch sehr begeistert und ich bin gerade schon dabei den zweiten Teil zu lesen, welcher mir auch sehr gefällt bisher. Wenn ihr noch mehr zu dem Buch und meinem Eindruck davon wissen wollt, dann schaut doch gerne bei meiner Rezension vorbei.

Bücher · Fantasy · Reihen · Rezensionen

Der schwarze Thron 1 von Kendare Blake (Rezension)

Hallo meine Lieben! 🙂

Ich habe im Januar den ersten Band von „Der schwarze Thron“ gelesen. Dazu folgt heute endlich die Rezension. Eigentlich sollte die schon eher kommen, aber ich habe es leider nicht früher geschafft. Habt ihr das Buch beziehungsweise die Reihe schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Lesen! 🙂

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Titel: Der schwarze Thron – Die Schwestern (Originaltitel: Three Dark Crowns)
Autor: Kendare Blake
Verlag: Penhaligon
Seitenzahl: 448 Seiten
ISBN: 978-3-7645-3144-7
Erscheinungsdatum: 09.05.2017
Preis: 14,99€

Inhalt

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meine Meinung

Schon als das Buch im englischen Original erschienen ist, bin ich darauf aufmerksam geworden. Mich hat die Geschichte sehr angesprochen, deswegen war es klar, das ich es irgendwann, wenn es auf Deutsch erschienen ist, lesen muss. Im Dezember habe ich es mir dann endlich gekauft und kurz darauf gleich angefangen zu lesen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von der Hauptstory etwas anderes erwartet habe. Aber das meine ich auf jeden Fall im positiven Sinn. Deswegen werde ich auch nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, weil ich denke, es macht noch mehr Spaß es zu lesen, wenn man nicht genau weiß, was auf einen zu kommt.
Der Schreibtstil war anfangs etwas schwierig für mich, da er irgendwie sehr sachlich erschien, aber er schafft es trotzdem eine emotionale Ebene aufzubauen. Außerdem ist es ein Allwissender Erzähler, der durch das Buch führt. Das war mal was ganz Anderes, da ich meistens nur Romane lese, die aus der Ich-Perspektive oder in der 3. Person geschrieben sind. Deswegen habe ich einige Zeit gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Aber als ich mich daran gewöhnt hatte, konnte mich die Autorin vollkommen überzeugen.
Vor allem die Charaktere haben es mir angetan. Im Wesentlichen handelt das Buch natürlich von den drei Schwestern. Diese drei sind alle sehr starke Persönlichkeiten, die aber auch sehr unterschiedlich sind. Jede hat ihre eigene Geschichte und hat mir ihren eigenen Problemen zu kämpfen. An sich sind die Schwestern aber auch nicht die sympathischsten Protagonisten. Aber das passt zu der Story und mich hat das wirklich begeistert, weil man das selten in Büchern hat. Neben den Schwestern spielen aber auch andere Charaktere eine Rolle und auch die waren unglaublich gut ausgearbeitet.
Was mich aber am meisten begeistert hat, war die Atmosphäre. Alles war so düster und brutal und so gar nicht wie ein „normales“ Jugendbuch. Es gab Intrigen, Liebe, Freundschaft und Verrat. Hier war einfach alles enthalten und das hat es so spannend gemacht.
Die Geschichte hat sich zwar auch relativ langsam entwickelt, aber trotzdem wurde es nie langweilig. Der Leser lernt jeden Charakter ins kleinste Detail kennen und es gab auch einige Überraschungsmomente, mit denen ich wirklich nie gerechnet hätte.

Fazit

Wenn ihr düstere Fantasy mögt und starke Charaktere wollt, dann kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Bis auf die Anfangsschwierigkeiten hat es mir wirklich sehr gefallen. Ich hatte zum Glück den zweiten Teil schon zu Hause, deswegen konnte ich schon damit anfangen. Ich bin unglaublich gespannt wie es weiter geht und freue mich darauf wieder so richtig in der Geschichte einzutauchen.

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Bücher · Neuzugänge

Neuzugänge Januar 2018

Hallo meine Lieben! 🙂

Heute zeige ich euch die Bücher, die im Januar neu bei mir eingezogen sind. Und ja, ich weiß, dass ich eigentlich nicht mehr so viele Bücher kaufen wollte. Aber ich habe auch nur die Hälfte davon selbst gekauft, deswegen geht das voll in Ordnung. 😀
Mich interessiert natürlich wie immer, ob ihr die Bücher auch kennt oder schon gelesen habt. 🙂

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Nach dem Sommer (Reihe) von Maggie Stiefvater: Die vier Bücher gab es vor Kurzem bei Thalia für jeweils nur 4,99€. Da ich die Reihe schon immer mal im Auge hatte, mir sie aber nie gekauft habe, habe ich jetzt meine Chance genutzt. In den Bücher geht es soweit ich weiß um Werwölfe und obwohl ich eigentlich nicht so der große Fan davon bin (Twilight ist Schuld), freue ich mich total auf die Geschichte und ich finde es super, dass ich schon alle Bücher zu Hause habe.

Magisterium – Die silberne Maske von Holly Black & Cassandra Clare: Die Magisterium Reihe mag ich total gerne, vor allem weil ich die Charaktere sehr mag. Als ich dann letztens mit meiner Mama in der Buchhandlung war, habe ich mich riesig gefreut, dass sie den vierten Band schon hatten. Deswegen war meine Mama so lieb mir ihn zu kaufen. Ich freue mich schon richtig wieder in die Geschichte einzutauchen, ich war nur etwas geschockt davon, wie dünn das Buch ist.

Fallen Queen – Ein Apfel rot wie Blut von Ana Woods: Das Buch war in meiner ersten Buchbox enthalten. Und zwar war das die Januar Box „As red as blood“ von Chest of Fandoms, die mir richtig gut gefallen hat. Da dies mein erstes Buch aus dem Drachenmondverlag, freue ich mich schon total darauf es zu lesen. Allein in das Cover habe ich mich schon verliebt.

Herrchentrubel – Graue Schnauze, großes Glück von Michael Frey Dodillet: Dieses Buch wurde mir vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und ich habe es darauf hin auch gleich verschlungen. Mir hat der dritte Band der Bücher rund um Luna und Wiki wieder richtig gut gefallen. Ich habe dazu auch schon eine Rezension geschrieben, schaut da gerne mal vorbei.

Falling Kingdoms – Eisige Gezeiten von Morgan Rhodes: Auch dieses Buch habe ich vom Bloggerportal bekommen, worüber ich mich riesig gefreut habe. Die ersten drei Teile der Reihe habe ich vor ein paar Jahren regelrecht verschlungen und ich war total begeistert von der Geschichte. Deswegen freue ich mich umso mehr, bald wieder im vierten Band abzutauchen. Deswegen werde ich den auf jeden Fall noch im Februar lesen.